Wer heute morgen die Rhein-Neckar-Zeitung aufgeschlagen hat, kann bereits erahnen, dass noch während in der Stadt und auf der Neckargemünder Facebook-Seite heftige Diskussionen über die Altstadtberuhigung, den Tunnel und das damit zusammenhängende Ampelsystem geführt werden und sich Kleingemünder Bauherren stark machen gegen die bereits jetzt gültigen hohen Preise der Stadtwerke des noch nicht gebauten Holzhackschnitzelwerks mit Anschlusszwang, die nächste Hürde im Neckargemünder Rathaus ansteht. Im Mai 2011 berichteten wir von dem Millionenerbe Hanna Weis´ und den auch damit verbundenen Möglichkeiten der Stadt Neckargemünd das Stromnetz auf der Neckargemünder Gemarkung von der SÜWAG zu erwerben. Doch die Preisvorstellungen beider Seiten scheinen stark zu differenzieren. So berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung von ca. 7 Millionen Euro Angebotsdifferenzen – die Stadt Neckargemünd hatte einen Netzwert von 3 – 3,5 Millionen Euro ermittelt, die SÜWAG hingegen bietet den Verkauf für 10,6 Millionen Euro an.
'Politik, Umwelt und Verkehr'
20.10.2011
Ein Fahrstuhl schwebte über Neckargemünd
Heute morgen konnte in der gesperrten Hauptstraße Neckargemünd bewundert werden, wie ein kompletter Fahrstuhl aus Glas von einem Kran über die Dächer der Altstadt Neckargemünd gehoben wurden. Das riesige Stahlgerüst inklusive Fahrkabine wurde in einer knapp dreistündigen Prozedur von der Hauptstraße in den Hof der Alten Stadtkasse Neckargemünd gehoben, wo er in einen vorbereiteten Schacht befestigt wurde.
Der neue Außenfahrstuhl der Alten Stadtkasse dient dem behindertengerechten Zugang in das sanierte, traditionelle Gebäude in der Stadt Neckargemünd, das unter anderem Räumlichkeiten für Tagungen und Feierlichkeiten bietet.
Alle Informationen finden Sie unter www.alte-stadtkasse.de.
Am Donnerstag, 20. Oktober, muss die Hauptstraße in Höhe des Gebäudes Hauptstr. 24 (Alte Stadtkasse) wegen der Aufstellung eines Autokrans in der Zeit von 9 Uhr bis ca. 12 Uhr voll gesperrt werden.
Die Umleitung ist lokal ausgeschildert. Allen Autofahrern wird empfohlen, in dieser Zeit auf den Umgehungsstraßentunnel auszuweichen und die gesperrte Straße weiträumig zu umfahren.
Auch die Buslinien werden umgeleitet und fahren in dieser Zeit lediglich die Haltestellen „Stadttor“ bzw. „Hanfmarkt“ an.
15.10.2011
Vergünstigtes Maxx-Ticket in Neckargemünd doch möglich?
Nachdem das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis endgültig mitteilte, dass keine weitere Bezuschussung für das Maxx-Ticket in Neckargemünd möglich ist, fragen sich nun auch viele Eltern, welche Regelungen es z.B. über die Ferienzeit gibt. Insbesondere in Sommer- und Winterferien werden zusammen zwei Monate á 34,80 Euro bezahlt, ohne dass das Kind den Schulbus in Anspruch nimmt.
Eine Möglichkeit des Kompromisses ist das von der VRN angebotene 12 für 10 – Ticket für Schüler und Auszubildende. Hierbei ist die Fahrkarte 12 Monate gültig, gezahlt werden aber nur 10. Jedoch gilt dies nur für die sogenannte Preisstufe 0, zu denen Neckargemünd aktuell nicht gehört. Mit diesem Ticket-Angebot würde sich rechnerisch der Monatspreis auf 29,00 Euro pro Monat und Kind reduzieren. Das würde nicht nur die plötzlichen Mehrkosten von fast 70 Euro pro Monat bei einer Familie mit zwei Kindern etwas dämpfen, sondern auch bezüglich der Ferien eine faire Regelung beinhalten.
Auf Nachfrage beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis zur weiteren Bezuschussung des Maxx-Tickets für Schüler aus Neckargemünd, insbesondere aus dem Wiesenbacher Tal und Kleingemünd erhielten wir dazu folgende Stellungnahme:
“Das Amt für Nahverkehr und Wirtschaftsförderung und das Straßenverkehrsamt im Rhein-Neckar-Kreis haben bereits Ende September über die Schülerbeförderung in Neckargemünd beraten und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:
Volksabstimmung zu Stuttgart 21 // 10 Abstimmungsbezirke in Neckargemünd
Es ist die erste Volksabstimmung in der Geschichte Baden-Württembergs – allerdings nicht über den Bau des Stuttgarter Tiefbahnhofs, sondern über den finanziellen Anteil des Landes an der Projektfinanzierung. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg schreibt dazu :
“Der von der Landesregierung eingebrachte Gesetzentwurf zur Kündigung der S21-Finanzierungsverträge wurde am 28.9.2011 wie geplant mehrheitlich von Seiten der SPD, CDU und FDP abgelehnt. Nach der Abstimmung haben mehr als ein Drittel der Abgeordneten – wie von der Verfassung nach Artikel 60 Abs. 3 LV vorgesehen – das Referendum beantragt. Damit ist der Volksentscheid von der grün-roten Landesregierung formell auf den Weg gebracht worden. Die erste landesweite Volksabstimmung in der Geschichte Baden-Württembergs wird am 27. November 2011 durchgeführt.” (Quelle und weitere Informationen unter www.lpb-bw.de/volksabstimmung_stuttgart21.html)














