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'Finanzierung'

Nachdem wir nun bereits einige Male unseren Bauträger lobend erwähnt haben, möchten wir an dieser Stelle auch mal einige Worte zu unserer finanzierenden Bank, der Heidelberger Volksbank eG verlieren.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen wir leider unseren Ansprechpartner in unserem Baublog nicht nennen – auf persönliche Anfrage leiten wir die Kontaktdaten aber gerne weiter.

Die Heidelberger Volksbank überzeugte uns mit einem soliden, seriösen und attraktiven Finanzierungsangebot und -konditionen, unser Berater überraschte uns immer wieder (positiv) mit einer wirklich herausragenden Betreuung – vielen Dank dafür!

Leider sind durch einige Unklarheiten bzw. unterschiedliche Auslegungen von Bauträger und Bausparkasse unnötige Zahlungen für uns entstanden. Zwecks fehlenden Grundbucheintrages zum Zeitpunkt der ersten Rechnungsstellung wurde von der Baufinanz stattdessen eine Bürgschaft ausgestellt. Wegen Nicht-Akzeptanz der Bürgschaft durch unseren Finanzierungspartner Schwäbisch Hall konnten wir dessen Kredit nicht in Anspruch nehmen und müssen somit seitdem nicht unbedingt notwendige Bereitstellungszinsen zahlen, die sich bereits auf mehrere hundert Euro belaufen und die auch z.T. weiterhin anfallen. Positiv zu erwähnen ist, dass sich wohl alle Beteiligten derzeit um eine Lösung der Sache bemühen.

Update 30.07.2010 : Die Grundbücher sind inzwischen gebildet worden und damit können wir unseren Kreditrahmen ab sofort wie geplant nutzen. (EK)

Update 03.08.2010 : Unser zuständiger Berater bei der Schwäbisch Hall hat uns heute telefonisch mitgeteilt, dass ab sofort bis Oktober nun keine Bereitstellungszinsen mehr anfallen. Großes Lob – hier wurde sich wirklich schnell drum gekümmert mit einem erfreulichen Ergebnis für uns Kunden. Was mit den bis August angefallenen Bereitstellungszinsen passiert ist noch ungeklärt. (EK)

Update 06.08.2010 : Toller Einsatz! Heute hat uns unser Berater bei der Schwäbisch Hall per PDF die schriftliche Bestätigung gesendet, dass keine Bereitstellungszinsen mehr anfallen.

TK

Bereitstellungszinsen

Da durch ungünstiges Wetter und andere Umstände der Baubeginn unseres Hauses im Neubaugebiet Kleingemünd in diesem Jahr nicht stattfinden wird, fallen ab Januar für uns die ersten Überzugszinsen an. Wir haben einen verzögerten Baubeginn eingeplant und somit auch die Ausgaben für die fälligen Zinsen kalkuliert. Bei Finanzierungsgesprächen ist es deshalb wichtig neben den reinen Zinskonditionen auch die bereitstellungsfreie Zeit der zur Verfügung gestellten Summe zu verhandeln. Diese sollte in der Regel mindestens 6 Monate betragen, um auf der sicheren Seite zu sein. Den größten Teil unseres Finanzierungsbetrages konnten wir mit unserer Hausbank auf 18 Monate bereitstellungsfrei vertraglich festhalten.

Heute bekamen wir unsere zweite Rechnung ins Haus – die über die Grunderwerbssteuer des Finanzamtes. So ungern wie natürlich soviel Geld bezahlen wollen – die Tatsache der Rechnung zeigt uns, dass nun alle Formalitäten bezüglich der Eintragung ins Grundbuch vollzogen sind und wir uns auf den Baubeginn konzentrieren können.

Unschöne Nachrichten über die LBBW kursieren derzeit in TV und Radio, wir wünschen jedoch, dass die LBBW auch in schweren Zeiten wieder Aufschwung erfährt und stabiler wird.

Zudem möchten wir die Gelegenheit nutzen auf ein neues Neckargemünder Bürgerforum aufmerksam zu machen, das von Steffen Wachert ins Leben gerufen wurde : www.wir-fuer-neckargemuend.de. Viel Erfolg damit!

Im Baugebiet hat sich einiges getan, morgen werden neue Bilder folgen.

Bis wir fleissig über die Bauentwicklung schreiben können, nutzen wir die Zeit zu berichten, warum wir uns genau für diese Parameter entschieden haben.

Grundstück:
Das Grundstück  hatten wir uns zunächst gar nicht ausgesucht. Ursprünglich hatten wir sogar vor in der Kernstadt von Neckargemünd zu bauen, undzwar direkt am neu gebauten Gymnasium. Allerdings haben wir das aufgrund der doch schlechten Lage des Grundstücks wieder verworfen (zuwenig Sonne). Dann hatten wir uns für ein Grundstück im ersten Bauabschnitt mit 250 m² interessiert mit einem breiteren Haus, aber nach langem und reiflichen Überlegen haben wir nun unser Haus schmaler geplant (5,50m statt 6,00m) und uns dafür ein schönes Grundstück mit 300 m² in perfekter Sonnenlage in der “Kurpfalzstrasse” ausgesucht. :)   Ausschlaggebend waren natürlich die Lage und die Größe des Grundstückes.

Bank:
Bei vielen Banken waren wir vorstellig und haben uns Angebote geben lassen, aber von ca. 15 Finanzberatern (Banken + Private) haben wirklich nur zwei gehalten, was sie versprochen haben. Und bei diesen beiden hat das bessere Angebot unseren Zuschlag erhalten. Auch haben wir ca. 5 private Finanzberater über unser Vorhaben und unsere finanziellen Verhältnisse informiert, was wir im Nachhinein bedauern. Wenn uns jemand um Rat fragen sollte, raten wir definitiv von diesen privaten, unabhängigen Finanzberatern ab. Das waren genau die Art von Menschen, die man bei so einem Vorhaben nicht braucht! Viel Gerede und teilweise sogar kein einziges Finanzierungs-Angebot, aber dafür Angebote für Versicherungen, Fonds, etc. Nichts und niemand schlägt die Kompetenz und die Konditionen einer soliden Bank!

Bauträger:
Lange waren wir auf einem Holzweg und stöberten durch Fertighaus-Kataloge. Wir möchten nicht gegen Fertighaus-Anbieter wettern, aber dem Angebot unseres zuletzt gefundenen Bauträgers konnte keiner das Wasser reichen. Persönliche Beratung, immer per Email oder Handy erreichbar, Festpreis für schlüsselfertiges Haus, Grundstück, Erschliessung, Innenausbau mit Boden- und Malerarbeiten. Der einzige Anbieter, der den Begriff “schlüsselfertiges Bauen” wirklich erfüllt. Bei anderen (auch grossen) Fertighauskatalogen standen zum Schluss im Kleingedruckten einige der Kosten, die man bei einem “schlüsselfertigen” Haus bei diesen Anbietern zusätzlich zahlen muss:

  • Erschliessung (100 €/m² = 30.000 €)
  • Abtransport Erde
  • Stromversorgung der Baustelle
  • Wasserversorgung der Baustelle
  • Dixie-Toiletten für die Bauarbeiter

und noch vieles mehr! Also hätten wir auf Grundstück + Fertighaus nochmal einige zig-Tausend Euro draufrechnen müssen. Sicher kann man sich auch hier Angebote zusammenstellen lassen, die das beinhalten, aber unser Bauträger bietet ohnehin schon alles komplett an – und das zu einem fairen Preis. Bedeutet natürlich auch viel weniger Verwaltungsaufwand für uns. Klar – wir haben noch nicht einmal begonnen mit dem Bau und sicher werden wir noch in den nächsten 12 Monaten schimpfen, aber bisher bekommt der Bauträger von uns für Planung, Verträge und Abwicklung eine 1+ mit Stempel ;) .

Kontaktdaten von Banken und Bauträgern geben wir gerne weiter.

Gestern abend haben wir noch zwei Bausparverträge abgeschlossen. Diese dienen zur Absicherung einer Restschuld nach Ablauf der Zins-Festschreibung nach 10 Jahren. Als junge Familie können wir auch hier staatliche Förderungen in Form von Riester einbeziehen. Zusammen mit der KfW-Förderung haben wir somit einen kalkulierbaren Finanzierungsplan für den größten Teil der eingesetzten Summe und können finanziell gesehen weit in die Zukunft planen. Die Bausparkasse agiert als Partner unserer finanzierenden Bank – damit bleibt für uns kaum Verwaltungsaufwand, da diese beiden Stellen direkt miteinander kommunizieren und Konten, etc. absprechen.

Da wir mit den Besparungen der Bausparverträge bereits im September beginnen, entsteht ab diesem Zeitpunkt bereits eine gewisse Doppelbelastung, die im Laufe des Bauvorhabens durch die sogenannten Bauzeit-Zinsen erhöht wird. Die Belastung durch die Bauzeitzinsen sollte nicht unterschätzt werden, da bereits ca. 4 Wochen nach Baubeginn über 50% der Hauskosten zu Buche schlagen! Einige Banken finanzieren diese Bauzeitzinsen mit und berechnen diese in den Gesamtfinanzierungsbedarf mit ein.

Unsere Bank hat uns eine recht großzügige bereitstellungsfreie Zeit genehmigt, die KfW (standardmäßig) von 12 Monaten für das Programm Energieeffizient Bauen. Danach fällt ein Bereitstellungszins von 3% pro Jahr an.

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