derzeit wird mit Hochdruck an der Fertigstellung des Tunnelknotenpunkts gearbeitet. Hierbei kommt es wie allgemein bekannt ist zu starken Verkehrsbehinderungen.
Diese Verkehrsbehinderungen erfordern große Geduld und Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer. Wie weit aber darf diese Rücksichtnahme gehen? Möchte man z.B. als Fußgänger, Fahrradfahrer, Rollstuhlfahrer oder Elternteil mit Kinderwagen zu einer Verkehrs-Stoßzeit die große Kreuzung überqueren, so wird dies zu einem Abenteuer. Das Überqueren ist fast nicht möglich. Autos, soweit das Auge reicht., die die komplette Kreuzung, so wie die “Fußgänger-Ampel” blockieren. Wir alle haben Verständnis dafür, dass die Leute nach Feierabend Heim wollen, den jeder von uns steht wohl ungern im Stau. Aber da gibt es ja noch die Straßenverkehrsordnung, dessen Regeln für Autofahrer und auch andere Verkehrsteilnehmer gilt. Als Fußgänger beim Straße überqueren Slalom laufen müssen, als Rollstuhlfahrer oder Elternteil mit Kinderwagen gar nicht durch kommen können ist auch bei bestem Verständnis nicht zufriedenstellend.
Auch als Autofahrer ist die Situation mehr als unbefriedigend. Nur ein Beispiel: Von der Friedensbrücke kommend und in Richtung Sinsheim fahren wollen erfordert sehr viel Geduld, da meist zum Feierabendverkehr dieKreuzung mit Autos blockiert ist, welche von Heidelberg Richtung Neckargemünder Innenstadt unterwegs sind. Das Resultat ist ein Hubkonzert und genervte Verkehrsteilnehmer. Ein weiterer Knotenpunkt ist die Baustelle am Stadttor. Am gestrigen Donnerstag ereignete sich hier Unfall bei dem zwei Schüler leicht verletzt wurden. Dies ist für mich ein weiteres Indiz dafür, dass die Verkehrsführung an einigen Baustellen unserer schönen Stadt einer besseren Überwachung bedarf.
Selbstverständlich wissen wir alle, dass die Baumaßnahmen zeitlich begrenzt sind, aber der Gesundheit aller Verkehrsteilnehmer zur Liebe schlage ich die Einsetzung von Verkehrspolizisten vor, die den Verkehr an den zwei Knotenpunkten Stadttor & Kreuzung zu den Stoßzeiten regeln.
Mit freundlichem Gruß
Mischa P., Neckargemünd








